Boris Pahor, Nekropolis
In Nekropolis (1967; dt. 2001) berichtet der slowenische Schriftsteller Boris Pahor von seinen Erlebnissen in den deutschen Konzentrationslagern Dachau, Struthof, Dora-Mittelbau und Bergen Belsen. Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen reflektiert er Erleben, Überleben und Erinnerung. Die Literaturkritik stellt sein Werk in eine Reihe mit Primo Levi, Jorge Semprun und Imre Kertész.
Edith Bruck, Wer dich so liebt…
Edith Bruck überlebte als Kind den Holocaust. Sie hat nie aufgehört, davon zu erzählen. In ihrem ersten Buch „Wer dich so liebt…“ (1959; dt. 1961) erzählt sie von ihrer Kindheit in Ungarn, ihrer Deportation nach Auschwitz und ihrem Leben danach. Obwohl sie als eine der wichtigsten weiblichen Stimmen der Holocaustliteratur gilt, liegt auf Deutsch nur dieses erste Werk vor. Es ist eine lapidare Bestandsaufnahme des Überlebens einer Kindheit in Auschwitz und in dessen Schatten.