Edith Bruck, Wer dich so liebt…

Edith Bruck überlebte als Kind den Holocaust. Sie hat nie aufgehört, davon zu erzählen. In ihrem ersten Buch „Wer dich so liebt…“ (1959; dt. 1961) erzählt sie von ihrer Kindheit in Ungarn, ihrer Deportation nach Auschwitz und ihrem Leben danach. Obwohl sie als eine der wichtigsten weiblichen Stimmen der Holocaustliteratur gilt, liegt auf Deutsch nur dieses erste Werk vor. Es ist eine lapidare Bestandsaufnahme des Überlebens einer Kindheit in Auschwitz und in dessen Schatten. 

Elfriede Jelinek, Cover, Lust

Elfriede Jelinek, Lust

Kaum eine Schriftstellerin polarisiert so stark wie Elfriede Jelinek: Mit ihrer sarkastischen Sprachkritik zeigt sie Machtstrukturen und Machtmissbrauch, Denkfaulheit und Barbarei auf. Sie bringt Geschichtsvergessenheit und Gewaltstrukturen in der Gesellschaft zur Sprache, mischt sich in aktuelle politische Kontroversen ein. In ihrem aufsehenerregenden Roman Lust legt sie geschlechtsspezifische und hierarchische Gewalt-, Herrschafts- und Machtstrukturen frei und zeigt, dass es zwischen Abhängigen und Unterdrückten keine glücklichen Beziehungen geben kann. Ein Buch, das heute aktueller ist denn je. Read more